UNRUHIGE SCHLÄFER

Unsere Kinder brauchen viel Schlaf. In den ersten Lebenswochen dient er der Verarbeitung täglicher Erlebnisse, erst mit ca. sechs Lebensmonaten nähert er sich dem Erholungs- und Entspannungsschlaf eines Erwachsenen. Zum Schlaf eines jeden Menschen gehört auch das mehrfache rhythmische Erwachen in der Nacht und wiederholte Einschlafen – ein Lernprozeß, der bei Kindern oft eine lange Zeit in Anspruch nimmt.

Daneben gibt es jedoch auch Kinder, die es ihren Eltern besonders schwer machen: abends nicht ins Bett gehen, mehrfach in der Nacht schreien, nicht wieder einschlafen, Tagesschläfchen ganz auslassen ....

Fehlender Schlaf belastet sehr schnell die Beziehung zwischen Eltern und Kindern und sorgt für unausgeglichene, gereizte Tage, die nicht enden wollen und Angst vor der nächsten Nacht oder dem kommenden Tag aufbauen. Der entspannte und harmonische Umgang mit unseren Kindern geht verloren.

Kein Kind schläft grundlos und absichtlich schlecht: meist suchen die Kinder genauso verzweifelt nach Lösungen wie die Erwachsenen und verstricken sich jedoch mehr und mehr in unglückliche Verhaltensweisen. Oftmals reichen kleinste Veränderungen oder ein neuer Blickwinkel das kindliche Verhalten positiv zu beeinflussen.

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